6. Woche

Die vergangene Woche hatten wir das Thema "Gottes Vaterherz". Es ist so cool sich bewusst zu werden, dass Gott uns unsere Eltern gegeben hat um seinen Charakter wiederzuspiegeln. Natürlich sind sie nicht perfekt und machen Fehler aber das ist ihre ursprüngliche Aufgabe. Und Gott hat mir echt eine neue Sicht auf meine Eltern gegeben und mir gezeigt was für tolle Menschen sie sind und wie sie ihn wiedergespiegelt haben. Ich bin SO dankbar für sie! Am Freitag sind wir im Rahmen meines LA Tracks zu dem Scientology Museum in Los Angeles gefahren um mehr über die Philosophie/Religion von Scientology herauszufinden. Ich wusste nicht viel darüber und es war sehr interessant Informationen aus erster Hand zu erfahren. Auch wenn ich ihrer Philosophie nicht zustimme und sie nicht wirklich schlüssig finde (für mich sind einige Widersprüche enthalten) war es eine sehr interessante Erfahrung. Wir hatten eine Führerin aus Scientology, die in einem christlichen Elternhaus aufgewachsen ist und uns in erstaunlich vielen Dingen zugestimmt hat. Am Schluss hatten wir sogar die Chance für sie zu beten, was sehr cool war! Am Samstag haben wir an einem Friedensmarsch teilgenommen in unserer unmittelbaren Nachbarschaft (die von Gangs, Gewalt, Drogen, häuslicher Gewalt und Missbrauch geprägt ist) um wirklich für Frieden einzutreten. Wir sind 4,8 Kilometer gegangen und haben für die Nachbarschaft gebetet und hatten einen Truck mit Lautsprechern auf dem Leute (ehemalige Gangmitglieder und Drogenabhängige) erzählt haben, wie Gott ihr Leben verändert hat. Es war eine sehr coole Veranstaltung, die auch von der örtlichen Polizei unterstützt wurde und am "Ziel" gab es ein kleines Fest mit Essen, Performances,... . Am Sonntag war ein Kirchenfest an dem wir teilgenommen und mitgeholfen haben (ich habe Popcorn gemacht ) was auch sehr lustig (und amerikanisch!) war . So, bis zum nächsten Mal!

1 Kommentar 31.10.14 05:51, kommentieren

5. Woche

Hallo! Tut mir sehr leid, dass ich so lange nicht mehr gebloggt habe- die Zeit war sehr knapp und es ist VIEL passiert! Diese 5. Woche drehte sich um Mexiko- unseren Mini-Outreach! Wie ihr wisst haben wir Spenden gebraucht um überhaupt gehen zu können und am Tag bevor wir fahren wollten hat uns noch fast die Hälfte gefehlt. Wir haben gebetet und waren zuversichtlich, dass das Geld hereinkommen würde. Und direkt nach unserer Gebetszeit hat jemand 1,500$ gespendet (jemand der nicht einmal eng mit der Base verbunden ist) was uns den Trip nach Mexiko ermöglicht hat. Gott sorgt für uns! :D Die Zeit in Mexiko war herausfordernd aber sehr lehrreich und aufregend! Wir haben in einem Waisenhaus gelebt und viel mit den Kindern dort gemacht (ich war vor allem bei den 0-2jährigen und habe mit ihnen gekuschelt, gespielt, sie gefüttert- SO süß! <3) und haben ein Haus neu gestrichen. Außerdem waren wir an einem Tag auf einer ehemaligen Müllhalde, die mit Sand zugeschüttet wurde und worauf Leute sich kleine Hütten gebaut haben um dort zu leben. Wir haben dort Familien besucht und ihnen Essenspakete gegeben und für sie gebetet. Es war so berührend zu sehen wie dankbar und offen diese Menschen waren und wie bereit sogar mit dem Wenigen das sie hatten andere Leute zu segnen. Das hat mir wirklich gezeigt was für eine Verantwortung ich habe für die Dinge die Gott mir anvertraut hat (egal ob Güter, Geld, Familie, Freunde,...). An unserem letzten Tag in Mexiko haben sich zwei aus unserem Team am Strand taufen lassen . Ich konnte leider nicht direkt dabei sein da ich krank geworden war und mir einen Virus eingefangen hatte der dazu geführt hat dass ich alles Essen SEHR schnell wieder aus meinem Körper bekommen habe... Das war vor allem deshalb schwierig weil wir eine lange Busfahrt (mit Grenzüberquerung nach Amerika!) vor uns hatten und ich so schwach war dass ich nicht einmal stehen konnte. Gott hat uns aber wirklich beschützt- ich musste (knapp) nicht ins Krankenhaus und die Grenzüberquerung (wir sprechen hier von Mexiko nach Amerika- was bis zu 5 Stunden dauern kann!) hat insgesamt nur eine Stunde gedauert und wir sind alle durchgekommen ohne umzufallen (es waren noch einige andere im Team krank). Danke Gott! :D Ich war für 4 Tage richtig krank habe mich aber sehr getragen von Gott gefühlt und wurde sehr liebevoll von meinem Team umsorgt. ich bin SO dankbar für all die Leute hier- sie sind wie eine zweite Familie für mich!

31.10.14 05:31, kommentieren